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Artenvielfalt im Garten

Biologische Vielfalt im Garten fördern

 

Broschüre "Biologische Vielfalt im eigenen Garten fördern: Bäume, Sträucher, Stauden, Kräuter und mehr (pdf-Datei)

 

Gärten sind Erholungs- und Spielräume und wir gestalten sie nach unseren ästhetischen Vorstellungen und Bedürfnissen. Gleichzeitig können Gärten wertvolle Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten sein. Dazu ist es aber wichtig, möglichst einheimische Pflanzenarten in den Gärten wachsen zu lassen. Denn einheimische Kräuter, Stauden und Gehölze werden von vielen Tierarten als Lebensraum, der Nahrung und Schutz bietet und als Brutplatz dient, bevorzugt. So nutzen nur drei Vogelarten den nicht einheimischen Kaukasus-Kirschlorbeer als Futterquelle, aber 48 Vogelarten die einheimische Vogelkirsche.

 

Hunds-Rosen sind typisch für Hecken der Feldflur, können aber auch Gärten begrenzen.

Eine aus mehreren einheimischen Gehölzarten zusammengesetzte Hecke kann über 1.000 Tierarten, darunter viele Insekten- und Vogelarten, aufweisen. Jeder von uns kann also durch das Pflanzen einheimischer Gehölzpflanzen im eigenen Garten aktiv zum Artenschutz beitragen. Und die Verwendung einheimischer und standortgerechter Gehölze hat weitere Vorteile: Einheimische Gehölze sind oft weniger krankheitsanfällig und wachsen daher besser als nicht einheimische. Außerdem sind sie in der Anschaffung häufig preiswerter.

 

Seit 2012 gehört die Stadt Kirchhain als eine von etwa 100 Gemeinden und Städten dem Bündnis "Kommunen für die biologische Vielfalt" an. Den am Bündnis teilnehmenden Kommunen sind Themenfelder wie Umweltbildung, nachhaltige Landnutzung, Arten- und Biotopschutz in Schutzgebieten sowie biologische Vielfalt in Grün- und Freiflächen des Siedlungsbereichs besonders wichtig. In Kirchhain kommt dies u.a. durch die Aktion "Kirchhain blüht" zum Ausdruck. Als Kleinseelheimer Ortsvorsteher begrüße ich derartige Aktivitäten und unterstütze diese mit einer kleinen Broschüre, die schwerpunktmäßig als Hilfe zur sinnvollen Auswahl von Gehölzpflanzen für den Garten gedacht ist. Neben Informationen zu einigen einheimischen Baumarten mit mittlerem bis hohem Platzbedarf enthält die Broschüre eine Liste einheimischer Sträucher und Heckengehölze, die gut auch in kleineren Gärten gepflanzt werden können. In der Broschüre werden außerdem Kräuter aufgeführt, die für Blühflächen verwendet werden können. Schließlich enthält die Broschüre auch Hinweise auf besonders spezialisierte Pflanzenarten, die sich in Mauerfugen gut entwickeln können, ohne die Standfestigkeit der Mauern zu beeinträchtigen. Dabei bleibt die zusammengestellte Übersicht, die auch Hinweise auf die Giftigkeit einzelner Arten und sogenannte "invasive Arten" enthält, natürlich unvollständig. Viele weitere Informationen zum Thema können Sie aber Büchern und hilfreichen Internetseiten entnehmen. Dazu finden Sie am Ende der Broschüre einige Hinweise.

 

Wo können Sie die Broschüre bekommen? Die Broschüre kann auf dieser Internetseite (siehe oben) als pdf-Datei heruntergeladen werden. Außerdem liegt sie in gedruckter Form vor und kann bei mir abgeholt werden. Das Bündnis der Kommunen für die biologische Vielfalt sowie die vielen Pflanzen- und Tierarten freuen sich über Ihre Unterstützung.

 

Rainer Waldhardt (Ortsvorsteher Kleinseelheim)

 


For technical questions contact: Admin | Last Update: 07.09.14