Home | Kontakt | Impressum | Sitemap | Hilfe | Anreise

Spielplatzoffensive

Der städtische Spielplatz in unserem Ort hatte sich seit langer Zeit nicht (zum Guten) verändert und am 6. Mai 2012 hatten sich die Kinder im Ort zu Wort gemeldet und wünschten sich "neue tolle Spielgeräte für den Spielplatz am Fliederbusch".

 

 

Der Ortsvorsteher leitete die Vorschläge der Kinder an die Stadt weiter und fragte den Bürgermeister, "ob das bis zum Sommer klappt".

 

 

Am 23. Mai 2012 antwortete der Bürgermeister dem Ortsvorsteher und den Kindern:

In seiner Antwort schrieb der Bürgermeister, dass die Stadt Kirchhain in 2012 keine Möglichkeit mehr hat, den Spielplatz in Kleinseelheim vollständig neu auszustatten, weil "in diesem Jahr bereits viele Spielgeräte für unsere Kindertagesstätten angeschafft" wurden, "in diesem Jahr ein Spielplatz im Bereich der Brüder-Grimm-Straße in der Kernstadt hergestellt" wird und "einfach kein Geld mehr da" ist.

Des Weiteren schrieb der Bürgermeister, dass auch wegen der Lieferfristen vieler Firmen, die solches Spielgerät herstellen, eine Ausstattung mit neuem Spielgerät "bis zum Sommer" nicht möglich sei. Und die Stadt habe es sich zur Regel gemacht, auf jedem Spielplatz nur ein, höchstens zwei "außergewöhnliche" Spielgeräte wie Seilbahn, Netzschaukel oder Drehscheibe aufzustellen. Schließlich schrieb der Bürgermeister, dass andere Wünsche wie neuer Sand oder eine Rutsche viel leichter umzusetzen seien und schlug abschließend Folgendes vor: "Ich bitte meine Mitarbeiter sich die Spielfläche an zu schauen. Dann können sie sich überlegen, was alles auf der Fläche machbar ist und bis wann. Das ganze fassen meine Mitarbeiter dann in einem kleinen Plan zusammen und wir überlegen gemeinsam, ob es das ist was die Kinder sich wünschen und wie wir das alles in welcher Zeit umgesetzt bekommen."


Der Ortsvorsteher dankte dem Bürgermeister am gleichen Tag für seine ausführliche Antwort und fragte ihn, bis wann denn der Vorschlag, den er gemacht hat, umgesetzt werden kann.

Am 19. September 2012 standen wir auf dem Spielplatz ...

Im Frühjahr und Sommer 2012 hatte sich in Sachen Spielplatz für den Ort nichts Erkennbares getan. Der seit Jahren verschmutzte Sand wurde nicht ausgetauscht, neue Spielgeräte wurden nicht aufgestellt, der Zugang zum Spielplatz war weiterhin nicht barrierefrei (siehe Dokumentation zu "Barrierefreiheit in Kirchhain-Kleinseelheim: Ist-Zustand und Verbesserungsvorschläge") und viele im Ort sahen weiterhin den Zaun um den Spielplatz als für Kinder gefährlich an.

 

Am 19. September fand ein Ortstermin statt, an dem Vertreter der Stadtverwaltung und des Ortsbeirates teilnahmen. Es wurde über die Wünsche der Kinder zur Weiterentwicklung des Spielplatzes sowie auch über den Zugang zum und den Zaun um den Spielplatz gesprochen. Die Ergebnisse dieses Ortstermins waren:

  • Es ist beabsichtigt, dass der Bauhof (möglichst noch 2012) neuen Sand liefert. Die Menge des benötigten Sandes (die Mächtigkeit der Sandschicht im bestehenden Sandareal soll ca. 40 cm betragen) wurde durch die Stadtverwaltung im Anschluss an den Ortstermin ermittelt. Laut Vertretern des Ortsbeirates wird der alte Sand durch einen Kleinseelheimer Landwirt, der den Sand abnimmt, kurz vor Lieferung des neuen Sandes vom Spielplatz entfernt werden.
  • Die Sandfläche soll nach Ansicht aller am Termin Beteiligter nicht neu eingefasst werden. Im Zuge der Erneuerung der Sandfläche wird aber - durch Eigenleistung im Ort - deren frühere Begrenzung wiederhergestellt.
  • Ein Teil des auf dem Spielplatz geteerten Weges (zwischen Bank und Sandfläche) soll nach Ansicht aller Beteiligter in Eigenleistung durch Kleinseelheimer entfernt werden (die Entsorgung des Materials soll laut Stadtverwaltung durch den Bauhof erfolgen).
  • Dort, wo die Teerfläche entfernt wurde, kann als weiteres Spielgerät eine Supernova montiert werden. Die Kosten für Kauf, Lieferung und Montage belaufen sich nach einem von der Stadt Kirchhain im Anschluss an den Ortstermin angeforderten Angebot auf ca. 6.000 Euro. Laut Stadtverwaltung kann die Stadt Kirchhain im laufenden Jahr (Anmerkung des Ortsvorstehers: und vermutlich auch im nächsten Jahr) diese Investition nicht tätigen.
  • Als weiteres Spielgerät könnte die bestehende Schaukel als Netzschaukel weiterentwickelt werden. Die Kosten hierzu belaufen sich laut Stadtverwaltung auf ca. 600 Euro und auch diese Investition kann die Stadt Kirchhain im laufenden Jahr nicht tätigen.
  • Der Ortsbeirat wird in einer Ortsbeiratssitzung im Herbst 2012 darüber beraten, ob und in welcher Weise sich der Ort oder Sponsoren an der Beschaffung der Spielgeräte beteiligen könnten. Aus der Sicht der Mitglieder des Ortsbeirates gilt es zu erreichen, dass die Umgestaltung des Spielplatzes im späten Frühjahr 2013 abgeschlossen ist.
  • Laut Stadtverwaltung soll der momentan nicht barrierefreie Zugang zum Spielplatz - der so, wie er momentan besteht, nicht beauftragt war - möglichst im kommenden Jahr barrierefrei und den Vorschriften entsprechend umgebaut bzw. fertiggestellt werden.
  • Der Zustand des Zaunes um den Spielplatz ist laut Stadtverwaltung den Vorschriften entsprechend und wird wie vorgeschrieben regelmäßig geprüft. Die Mitglieder des Ortsbeirates haben beim Ortstermin deutlich darauf hingewiesen, dass der alles andere als stabile Zaun aus ihrer Sicht für Kinder gefährlich ist.

 

25.11.2012: Vor wenigen Tagen konnte der Sand - wie beim Ortstermin im September 2012 besprochen - ausgetauscht werden. Dank an alle Beteiligten.

 

06.02.2013: Neuanschaffung von Spielgeräten im Jahr 2013?

In einem vom Bürgermeister der Stadt unterschriebenen Schreiben vom 16.1.2013, das am 4.2.2013 in Kleinseelheim ankam, wurde der Kleinseelheimer Ortsbeirat darüber informiert, dass "für 2013 Gelder für die Neuanschaffung von Spielgeräten in den Haushalt eingestellt wurden."

 

Ob der Spielplatz 2013 ein neues Spielgerät bekommen würde, hing nun zunächst von der noch ausstehenden Genehmigung des städtischen Haushaltes durch die Kommunalaufsicht ab, denn Kirchhain ist seit 2013 eine Kommune "unter dem Rettungsschirm" des Landes Hessen. Daher hieß es im gleichen Schreiben: "Sollte die Kommunalaufsicht die Mittel nicht zur Verfügung stellen, muss der Wunsch nach einem neuen Spielgerät leider zurück gestellt werden."

 

2. Juli 2013: Die Supernova ist da

Endlich bekam der städtische Spielplatz Kleinseelheims ein erstes neues Spielgerät. Die Stadt Kirchhain und der Ortsbeirat Kleinseelheim hatten sich zur Beschaffung einer Supernova untereinander abgestimmt und sich finanziell am Kauf und an der Montage des Spielgeräts beteiligt. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle vom Fachbereich 4 der Stadtverwaltung, die die Supernova mit möglich gemacht haben.

 

Aber damit soll es nicht genug sein: Im September 2014 soll eine Nestschaukel montiert werden. Auch dazu arbeiten die Stadtverwaltung und der Ortsbeirat Kleinseelheim zusammen.

 

Vorfrühling 2015: Die Nestschaukel ist da

Es hat ein wenig länger gedauert, als viele dachten. Aber der Ortsbeirat blieb am Thema dran und nun wurde auf dem städtischen Spielplatz im Ort auch eine Nestschaukel montiert.


For technical questions contact: Admin | Last Update: 28.03.15