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Scheferboen

Klenseelemer Scheferboen

Bis 1976 hatte Kleinseelheim einen Gemeindeschäfer. Heinrich Nau zog mit seiner Herde durch die Flur, wo die Schafe auf Stoppelfeldern, Wiesen und Wegrändern ihr Futter fanden. In der Nähe des heutigen Elauer Wäldchens konnten die Schafe an einem Brunnen getränkt werden. Diesen Brunnen hatte Johannes Nau, der Vater von Heinrich Nau, um 1910 zusammen mit anderen Schäfern bis auf eine Tiefe von 4,50 m gegraben und in Handarbeit mit Basaltsteinen ausgekleidet. Bereits um 1900 hatte Johannes Nau an dieser Stelle der Kleinseelheimer Flur drei Robinien gepflanzt. Zwei der alten Bäume stehen bis heute. Ab ca. 1950 wurde der Brunnen nicht mehr genutzt und um 1990 wurde das Brunnenloch mit Müll und Abfällen aufgefüllt. Die frühere Schaftränke geriet anschließend fast in Vergessenheit.

 

Dank des ehrenamtlichen Engagements zweier Bewohner des Ortes, der finanziellen Unterstützung durch örtliche Vereine, Jagdpächter und weitere Personen wurde der Brunnen 2011 neu aufgebaut und das umliegende Gelände als Rastplatz mit Sitzgelegenheiten und einem Holztisch gestaltet.

 

Dieser auf städtischem Grund gelegene neue Rastplatz "Klenseelemer Scheferboen" (Kleinseelheimer Schäferbrunnen) liegt am Elisabethpfad / Pilgerweg und ist nicht nur Kleinseelheimern, sondern auch vielen weiteren Besuchern im Schatten alter Robinien eine Oase der Erholung. Der Verschönerungsverein Kleinseelheim hat das Gelände von der Stadt Kirchhain gepachtet; die Pflege erfolgt weiterhin durch die beiden Initiatoren des Projektes. Der Fachbereich 4 der Stadtverwaltung Kirchhain hat die Standsicherheit der Bäume prüfen und in diesem Zusammenhang erforderliche Arbeiten durchführen lassen.

 

Dank an alle, die sich an der Planung und Umsetzung des Projektes beteiligt haben.


For technical questions contact: Admin | Last Update: 19.05.15